Hoher Besuch und viel Lob für die Realschule plus Waldbreitbach

ADD-Präsident Thomas Linnertz besuchte im Rahmen der Woche der Realschulen plus die Deutschherrenschule in Waldbreitbach. Gemeinsam mit weiteren hochkarätigen Gästen – darunter Landrat Achim Hallerbach und seinem Stellvertreter Michael Mahlert, Verbandsbürgermeister Hans-Werner Breithausen und Ortsbürgermeister Martin Lerbs, Christiane Schönauer-Gragg von der obersten Schulaufsicht im Mainzer Bildungsministerium und Regierungsschuldirektor Jörg Kurtscheidt– konnte er sich bei einem Unterrichtsrundgang von der Qualität der fachbezogenen Berufsorientierung an der DHS überzeugen.

Dass auch die musische Ausbildung nicht zu kurz kommt, bewies anschließend der Auftritt von Schulband und Schulchor im Musiksaal, der auch als Veranstaltungsraum genutzt wird. Hier hatten sich bereits dicht gedrängt viele Partner der Realschule plus Waldbreitbach versammelt, um ihre Unterstützung für die DHS – oder mit den Worten von Schulleiter Erich Manns „für den kleinen Schulhimmel“ im Wiedtal – zu zeigen. Symptomatisch für die positive Entwicklung, welche die Waldbreitbacher Schule genommen hat, sei z.B. die völlige Rauchfreiheit: Seit einigen Jahren gibt es hier keine Probleme mit rauchenden oder anderweitig auffälligen Schülern mehr.

Herr Linnertz präsentierte mit einem Film und einer kurzen Rede die Chancen, welche die noch junge Schulform „Realschule plus“ ihren Schülern bieten kann. Dass diese Informationen dringend notwendig sind, bestätigte auch Frau Runkel vom SEB der Grundschule in Straßenhaus: „Viele Eltern von Grundschulkindern haben sich bis vor kurzem noch gar nicht näher mit der Realschule plus beschäftigt. Da wurden die Informationen auf dem letzten Elternabend in der Grundschule Rengsdorf sehr interessiert aufgenommen.“

Beim anschließenden Podiumsgespräch wurden die Stärken der Realschule plus Waldbreitbach von Vertretern regionaler Unternehmen vor allem im Bereich der Berufsorientierung nochmals hervorgehoben. Ehemalige Schüler gaben konkrete Beispiele: Ein Auszubildender der Firma Wirtgen nannte den TuN-Unterricht, wo man bereits während der Schulzeit den Umgang mit technischen Arbeitsmitteln und grundlegende Arbeitstechniken erlernt hatte, auf die man in der Ausbildung aufbauen konnte. Andere Ehemalige gingen ihren Weg von der Realschule plus über die regionalen Fachoberschulen (FOS), beruflichen oder klassischen Gymnasien zum (Fach-)Abitur und ins Studium. Interessant war auch ein ehemaliger Schüler, der nach der Berufsreife (früher Hauptschulabschluss) mit seiner Ausbildung gleichzeitig den Realschulabschluss erlangt hat und sich nun über die BOS (Berufsoberschule) auf ein technisches Studium vorbereitet. Auf dem Podium betonten die Vertreter der mit der DHS kooperierenden Firmen, beispielsweise Wirtgen, Niedax und das Margarethe-Flesch-Haus, dass sie immer wieder gerne Absolventen der Realschule plus Waldbreitbach in die Ausbildung übernehmen.

Besonders positiv wurde von allen Gesprächsteilnehmern die Überschaubarkeit der Deutschherrenschule herausgestellt, da hier alle Schülerinnen und Schüler im Blick gehalten und gemäß ihrer individuellen Talente gefördert werden können. ADD-Präsident Linnertz zeigte sich beeindruckt von der Begeisterung, mit der die Schüler ihre Schule repräsentierten.

Dank einer engen Vernetzung mit den lokalen Gemeinden, Vereinen und Institutionen sowie deren Engagement für die Schule bleiben die Schülerinnen und Schüler im wunderschönen Wiedtal fest verwurzelt und können nach ihrem Schulabschluss viele offene Wege – sei es in die Ausbildung oder auf eine weiterführende Schule – einschlagen.

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